Die Eichenwirtschaft

Die bittere Wahrheit über die Eichenwirtschaft im Spessart
08.03.2018
Die Alteichen im Spessart sind dramatisch durch Nutzung zurückgegangen. Für die an Eiche gebundene Artenvielfalt war diese Entwicklung eine Katastrophe und alles andere als nachhaltig. Mehr als zwei Jahrhunderte lang produzierte die Eichennachzucht Kahlschläge, zerstörte Lebensräume und schädigte nicht nur die Böden, sondern auch das Klima.
  1. Weißt du wo die Eichen trotzig ragen
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  2. Zum Verschwinden der alten Baumveteranen
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  3. Gesund schneiden heißt das Motto
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  4. Biotopbaumfällungen vor der Forstreform
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  5. Biotopbaumfällungen nach der Forstreform (2005)
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  6. Biotopbäume
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  7. Der Eichenwahn im Spessart
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  8. Wirtschaftliche Interessen im Vordergrund
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  9. Eichenkulturen, Eine Kalamität für den Wald
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  10. Maschinengerechter Holzacker
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Die Eiche im Spessart
Die Traubeneiche ist im Spessart eine ökonomisch wie ökologisch sehr wertvolle Baumart. Leider bewirken überzogene Zielsetzungen und extrem naturwidrige Nachzuchtmethoden den Verlust schutzwürdiger Hainsimsen-Buchenwälder und gefährden die Eiche selbst.
Nachlese zur Eichelmast 2009
Nach der Eichenmasst 2009 haben neue Saatflächen den Verlust alter Buchenwälder im FFH-Gebiet Hochspessart beschleunigt. Dagegen wurde im Glashüttenspessart die Chance zum Waldumbau mit Eiche verpasst.
Luftaufnahmen
Bei der Eichenwirtschaft im Spessart geht es nicht einfach nur um die ökologisch sinnvolle Beteiligung einer heimischen Baumart am Waldaufbau, sondern um die brachiale Durchsetzung forstwirtschaftlicher Ziele gegen die Natur.
Eichenprachtkäfer und Totholzvermeidung
16.05.2014
Seit einigen Jahren nimmt im Staatswald des Spessarts der Befall von Eichenbeständen mit dem Zweipunktigen Eichenprachtkäfer bedrohlich zu. Das wärme- und lichtliebende Insekt gilt als typischer Sekundärschädling und bringt fast ausschließlich vorgeschädigte Eichen zum Absterben.
Raupenplage im Eichenwald
"In Massen erscheinende Schädlinge legen gewissermaßen den Finger in die Wunde, die der Mensch dem Wald durch unökologische Waldbaumaßnahmen zufügte." (Prof.Dr.W. Schwenke in "Nationalpark" 3/93)